12
Mai
2010

Urlaubsvertretung

Guten Morgen werte Leserschaft,

was macht man, wenn man alleine im Büro ist, mit der eigenen Arbeit kaum hinterherkommt, dann auch noch die Arbeit der im Urlaub weilenden Kollegen übernimmt? Genau, man lässt sich von den Arbeitbringern Sprüche in den Nacken spucken.
Sprüche etwa wie: "Oh, da hat man sie ja ganz schön zugeschüttet, na.. hier gibt es gleich noch etwas. Auf das Sie nicht arbeitslos werden!" Letzter Satz wurde noch mit einem hämischen Grinsen geschmückt, der dem Satz die übrige Reife verlieh.
Wie reagiert man nun? Ich kann von mir behaupten, ein sehr ruhiger Zeitgenosse zu sein, frei nach Hildegard Knef: "Mein Kassenarzt meint, ich werde nicht alt,
mich regt leider gar nix auf, alles lässt mich eiskalt." Doch tut es, innerlich koche ich... Soll der werte Herr Arbeitbringer doch mal aufpassen, dass er selbst nicht arbeitslos wird, ist ja schließlich auch nicht mehr der jüngste, vergisst die Hälfte beim Ausfüllen seiner Arbeitsblätter, kassiert viel zu viel Belohnung und verantwortet einen Bereich, den ich als einfacher Schreiberling besser im Griff hätte. Vielleicht ist es Neid, vielleicht ist es aber auch nur blanke Wut. Jedenfalls habe ich mich hier mal für ein paar Minuten ausheulen durfen, dafür danke ich der werten Leserschaft, die ja leider auch nicht wirklich vorhanden ist. Aber darüber weine ich ein anderes Mal...

20
Jan
2010

neue Subkultur Mantiv

Werte Leser,

heute möchte ich eine neue Subkultur eröffnen.
Nennt man das eigentlich so? Subkultur eröffnen? Kann man ja auch erschaffen, erfinden oder sonstwie nennen. Aber eben darum geht es in meiner neuen Subkultur.

Wir sind die Mantiven.
Auf die Idee hat mich heute eine Arbeitskollegin gebracht, die meinte, ich sei nirgendwo richtig einzuordnen, ich sei einfach normal.
Und das möchte ich mal stark bezweifeln. Wenn jemand normal ist, dann bestimmt nicht ich. Aber auch wieder so eine Sache, was zum Teufel ist heutzutage schon normal?

Wie erkennt man nun einen Mantiven?
Wenn er keiner anderen Subkultur zuzuordnen ist, dann ist derjenige u.U. Mantiv.

Was unterscheidet einen Mantiven von einem Alternativen?
Ein Mantiver hört zwar die gleiche Musik, also Indie und so Zeugs, trägt aber keine Chucks und ähnliches, lässt sich nicht auf diesen kommerziellen "Ach, wir sind ja so Alternativ" Quatsch ein.

Ein Mantiver hat keine einseitige Sichtweise, sondern leuchtet seine Welt aus verschiedenen Blickwinkeln aus, kann i.d.R. auch weiter denken und hängt sich auch nicht an irgendwelche Ideologische Werte die sowieso nichts bringen.

So, wer jetzt denkt, der Kerl hat sie doch nicht alle, der kann ja gerne seine Meinung in den Kommentaren verfassen. Mir jedenfalls geht der Hang zu den verschiedensten Subkulturen tierisch auf den Keks und meiner Meinung haben die Anhänger den Blick aufs Wesentliche verloren, aber die Industrie freuts, denn die verdienen prächtig an Subkulturen.

19
Jan
2010

einen Döner bitte

Voller Vorfreude ging ich in die Speiseausschankanstalt und bestellte einen Döner. Der Spieß drehte sich und mir lief das Wasser im Mund zusammen. Was ich dabei nicht bedachte, beim Griechen gibt es in der Regel nur Gyros Pita, auf Döner sind die Damen und Herren nicht allzu gut zu sprechen, weshalb man mich auch schief von der Seite anschaute... Wie meinen? Na einen Döner bitte... Döner ham wa nicht, aber Gyros Pita... Ne, dann nehm ich eine große Pommes, aber machen´s ein wenig Fleisch druff...

Mittlerweile war es in der Gyrosbude so heiß, das die oben installierten Luftballons platzten, diese Gewerbeeinheit hatte erst seit ein paar Tagen offen, war aber durchaus gut besucht...
Was ich nun bekam, war allerdings kein Pommesteller mit ein bisschen Gyros... es waren auf dem Teller grob geschätzte fünf Pommes zu finden, so genau weiß ich es nicht mehr, jedenfalls mehr Zwiebeln als Pommes. Geschmeckt hats trotzdem.

Mahlzeit.

18
Jan
2010

Wissen ist Macht, DRadio Wissen startet

Heute startet also der neue Wissenssender für alle Wissbegierigen, die das Medium Radio nur noch per Onlinestream verfolgen.

DRadioWissenLogo

Positiv überrascht bin ich vom Player, lädt schnell, lässt sich prima navigieren (Audio on Demand) und wenn man einmal mehr die Lust verspürt, zum Deutschlandradio zu wechseln, so ist dies problemlos möglich.

Na also, geht doch.

Wollen wir hoffen, das diesem Medium nicht irgendwann der Geldhahn zugedreht wird.

Hip Hip Sommersender

So, Freunde.
Na das hat ja schonmal geklappt.

Wie wollen wir nun am besten weiter verfahren?
Ich schreibe, ihr lest?
Oder schreibt ihr und ich lese?
Wollen wir dem multimedialen SchnickSchnack mal eine Chance geben und in den nächsten Wochen / Monaten / Jahren viel Spaß haben. Ja, so sei es.

Werte Gemeinschaft, wir lesen uns in wenigen Augenblicken wieder...
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