Urlaubsvertretung
Guten Morgen werte Leserschaft,
was macht man, wenn man alleine im Büro ist, mit der eigenen Arbeit kaum hinterherkommt, dann auch noch die Arbeit der im Urlaub weilenden Kollegen übernimmt? Genau, man lässt sich von den Arbeitbringern Sprüche in den Nacken spucken.
Sprüche etwa wie: "Oh, da hat man sie ja ganz schön zugeschüttet, na.. hier gibt es gleich noch etwas. Auf das Sie nicht arbeitslos werden!" Letzter Satz wurde noch mit einem hämischen Grinsen geschmückt, der dem Satz die übrige Reife verlieh.
Wie reagiert man nun? Ich kann von mir behaupten, ein sehr ruhiger Zeitgenosse zu sein, frei nach Hildegard Knef: "Mein Kassenarzt meint, ich werde nicht alt,
mich regt leider gar nix auf, alles lässt mich eiskalt." Doch tut es, innerlich koche ich... Soll der werte Herr Arbeitbringer doch mal aufpassen, dass er selbst nicht arbeitslos wird, ist ja schließlich auch nicht mehr der jüngste, vergisst die Hälfte beim Ausfüllen seiner Arbeitsblätter, kassiert viel zu viel Belohnung und verantwortet einen Bereich, den ich als einfacher Schreiberling besser im Griff hätte. Vielleicht ist es Neid, vielleicht ist es aber auch nur blanke Wut. Jedenfalls habe ich mich hier mal für ein paar Minuten ausheulen durfen, dafür danke ich der werten Leserschaft, die ja leider auch nicht wirklich vorhanden ist. Aber darüber weine ich ein anderes Mal...
was macht man, wenn man alleine im Büro ist, mit der eigenen Arbeit kaum hinterherkommt, dann auch noch die Arbeit der im Urlaub weilenden Kollegen übernimmt? Genau, man lässt sich von den Arbeitbringern Sprüche in den Nacken spucken.
Sprüche etwa wie: "Oh, da hat man sie ja ganz schön zugeschüttet, na.. hier gibt es gleich noch etwas. Auf das Sie nicht arbeitslos werden!" Letzter Satz wurde noch mit einem hämischen Grinsen geschmückt, der dem Satz die übrige Reife verlieh.
Wie reagiert man nun? Ich kann von mir behaupten, ein sehr ruhiger Zeitgenosse zu sein, frei nach Hildegard Knef: "Mein Kassenarzt meint, ich werde nicht alt,
mich regt leider gar nix auf, alles lässt mich eiskalt." Doch tut es, innerlich koche ich... Soll der werte Herr Arbeitbringer doch mal aufpassen, dass er selbst nicht arbeitslos wird, ist ja schließlich auch nicht mehr der jüngste, vergisst die Hälfte beim Ausfüllen seiner Arbeitsblätter, kassiert viel zu viel Belohnung und verantwortet einen Bereich, den ich als einfacher Schreiberling besser im Griff hätte. Vielleicht ist es Neid, vielleicht ist es aber auch nur blanke Wut. Jedenfalls habe ich mich hier mal für ein paar Minuten ausheulen durfen, dafür danke ich der werten Leserschaft, die ja leider auch nicht wirklich vorhanden ist. Aber darüber weine ich ein anderes Mal...
magenbitter - 12. Mai, 11:24
